Startseite
Das Trio
TCS spezial
Konzerttermine
Konzertberichte
Konzertbilder
Fanbilder
Fanartikel
Forum - TCS
Gästebuch
Links
Kontakt
Impressum


Evelyn Jehle, vom 17.10.2011   Schwarzwälder Bote


Moni Lehner (von links), Bettina Kuhn und Gaby Knoblauch gestalteten eine Atmosphäre, in der "Zeit" eine andere Qualität anzunehmen schien


 The Certain Something mit Julia Hennig

Im Rahmen der Kirchenkonzerte in Gutach präsentierte "The Certain Something" am Freitagabend in der Peterskirche eine musikalische Reflexion über "Zeit" der ganz besonderen Art.

In dem jahrhundertealten Gotteshaus, dessen spirituelle Ausstrahlung mit Kerzenlicht und Blumengebinde unterstrichen wurde, erhielten die gefühlvollen Arrangements der Damenformation aus Niedereschach (Kreis Rottweil) eine zusätzliche Dimension der Tiefe. Die drei Sängerinnen wählten aus ihrem Repertoire Stücke, die einluden, "von Zeit zu Zeit ruhig zu sein und in der Stille auf ein Stück Himmel zu warten". Mit Interpretationen von unter anderem "Time after time" (Cindy Lauper), "Gib mir Kraft" (aus "Bonifatius") und "Gabriella´s Song" (aus dem Film "wie im Himmel") gestaltete das Trio eine Atmosphäre, in der Zeit eine andere Qualität anzunehmen schien, ein Innehalten und Zuhören in der alltäglichen Hektik, der die meisten ausgesetzt sind.

Verflochten mit besinnlichen Texten, in vorbildlichem Duktus gelesen von Julia Hennig aus Donaueschingen, entstand während der Dauer des Konzerts ein Stimmungsbild der unterschiedlichen Wahrnehmung von Vergänglichkeit des in die Zeit geborenen Menschen. Lieder über selbstgewählte Einsamkeit, intensiv ausgedrückt im "Einsamen Gewand" (aus "Die Päpstin") und aufbauende Songs wie "You raise me up“"(Celtic Woman) rührten das Herz an und erzeugten "Gänsehaut".

Neben der überzeugenden gesanglichen Leistung von Moni Lehner, die zudem Keyboard spielte, Bettina Kuhn und Gabriele Knoblauch schuf die einfühlsame Art und Weise des Zusammenspiels von Eigenkompositionen, populären Balladen und den einprägsamen Abfassungen Julia Hennigs spürbare Nähe zum Publikum.

Pfarrer Mirko Diepen und Mit-Organisator Eckhard Gräff gelang mit diesem musikalischen Kleinod ein Konzertabend, den viele der Gäste in langer Erinnerung behalten dürften. Erst nach drei Zugaben durften sich die Künstlerinnen verabschieden.

"Ich fand das Konzert super. Das "Hallelujah" von Leonhard Cohen hat mir am Besten gefallen, es war einfach perfekt," schwärmte Rudi Schneider, der mit seiner Frau extra aus Triberg gekommen war. "Sehr berührend und mit sehr viel Gehalt," urteilte auch sie.


Der Kulturkreis Königsheim starten mit einem gelungenen Konzert wieder durch

Von Gisela Spreng   Schwäbische Zeitung  Erschienen: 16.10.2011

Zwei gute Nachrichten aus Königsheim: Der Kulturkreis (KKK) ist aus seinem Dornröschenschlaf erwacht und hat mit dem Konzert von The Certain Something gleich einen fulminanten Neustart hingelegt. Franziska Aicher, die Vorsitzende des KKK, zeigte sich „entzückt über so ein volles Haus“. Über 200 Gäste waren in die Festhalle gekommen. Auch die Gruppe „mit dem gewissen Etwas“ schwebte auf Wolke sieben, hatte doch vor über fünfeinhalb Jahren hier in Königsheim die Erfolgsgeschichte von Bettina Kuhn (Vocals), Gaby Knoblauch (Vocals) und Moni Lehner (Vocals und Piano) begonnen.

Mit einer üppigen Bühnendekoration wurde das Publikum wieder verwöhnt. Im Kerzenschein von 50 Windlichtern und im rot-weiß-grünen Ambiente roter und weißer Rosen konnten die vielen aus der ganzen Region angereisten Fans ihre Seele baumeln lassen und dahin schmelzen bei „Balladen – Lyrics – Poesie“. Wesentlich professioneller ist das Gesangstrio inzwischen geworden. Die Stimmen sind ausgefeilter, die verbindenden Frotzeleien untereinander raffinierter, der Dialog mit den Zuschauern spritziger und die Gesamt-Atmosphäre noch romantischer.

Außerdem stand heute eine Premiere an: Damit das Publikum die wahren Geschichten weltberühmter Songs erfahren sollten, las Barbara Schwer die Übersetzung ins Deutsche vor. „Endlich erfährt man mal, was die da singen“ meinte ein Fan. „Die Drei singen ja nicht nur englisch, sondern auch italienisch und sogar schwedisch.“ Davon, wie mehr oder weniger gehaltvoll die Texte sind, konnte sich jeder seine eigene Meinung bilden.Es sind vor allem die zu Herzen gehenden Melodien, verpackt in einem guten Arrangement, die die Romantiker im Saal regelrecht verzaubern – „Angel“, „Gabriella’s Song“, „The Prayer“. Frontfrau Bettina singt wieder mit großer Stimme und viel Gefühl. Gaby ist ihr eine kongeniale Partnerin und Moni begleitet souverän am Flügel. Auf der Videowand im Hintergrund tragen schöne Bilder zum Gesamt-Flair des Dargebotenen bei. Zur Auflockerung gibt’s zwischendurch ein kleines Ratespiel. In wenigen Textzeilen auf Deutsch soll das Lied erkannt werden. Da sind natürlich die Fans absolut im Vorteil.

Auch nach der Pause geht’s mit vorwiegend verträumten Songs weiter. „Bring Me to Life“ von der Gruppe „Evanescence“ vermittelt in der deutschen Übersetzung für manche neue Einblicke. Moni zaubert dazu eine tolle Piano-Begleitung. Auch „Hallelujah“ des kanadischen Song-Writers Leonhard Cohen wird zu einem Glanzlicht und bejubelt.

Als es nach zweieinhalb Stunden heißt „Tank You For The Music“, klatschen alle Fans von The Certain Something und die von „ABBA“ im Rhythmus mit und hoffen auf viele Zugaben. Die Zuschauer kommen reichlich auf ihre Kosten. „Hit the Road, Jack“ von Ray Charles oder „The Rose“ von Bette Midler werden mit Ovationen im Stehen gefeiert.

„So jetzt hommer’s“ verkündet Moni in ihrer unnachahmlichen Art mit sprödem Charme, bevor sie noch eine Lanze für den KKK bricht. Es mache einfach Spaß mit dem Kulturkreis Königsheim zu arbeiten. Sie wolle sich sogar selber im Verein einbringen.